CT · Dosis

DLP im CT: Dosis-Längen-Produkt

DLP (Dosis-Längen-Produkt) fasst die gesamte Dosisausgabe eines CT-Scans zusammen: Es multipliziert CTDIvol mit der Scanlänge. Ist CTDIvol die 'Intensität pro Schicht', so ist DLP das 'Gesamte über den ganzen Scan'. Wie wird DLP berechnet, warum ist es mit der effektiven Dosis verknüpft und was ist der k-Faktor? Kurz, nach Bushberg.

In der Dosisinformation eines CT-Berichts sehen Sie zwei Zahlen: CTDIvol und DLP. Die erste ist die „Dosisintensität pro Schicht“, die zweite das „Gesamte über den ganzen Scan“. Das DLP (Dosis-Längen-Produkt) fasst die gesamte Dosisausgabe eines Scans zusammen, indem es CTDIvol mit der gescannten Länge multipliziert. Dieser kurze Artikel behandelt, was DLP ist, wie es sich von CTDIvol unterscheidet und wie es mit der effektiven Dosis zusammenhängt.

Was ist DLP?

DLP (Dose-Length Product / Dosis-Längen-Produkt) ist CTDIvol multipliziert mit der Scanlänge (L):1

DLP = CTDIvol × L   (mGy·cm)

Die Einheit ist mGy·cm. Die Logik ist anschaulich: CTDIvol gibt die Dosisintensität auf Schichtebene an; multipliziert man sie mit der Scanlänge, erhält man die gesamte Dosisausgabe des Scans. Wird bei gleichem CTDIvol ein längerer Bereich gescannt, steigt das DLP — und die Gesamtexposition.

DLP = CTDIvol × Scanlänge (L)CTDIvol×Scanlänge L (cm)=DLP(mGy·cm)
CTDIvol ist die Dosisintensität pro Schicht; multipliziert mit der Scanlänge ergibt sich das DLP, die gesamte Dosisausgabe des Scans.1

Unterschied zu CTDIvol

Beide beantworten unterschiedliche Fragen. CTDIvol beantwortet „wie intensiv bestrahlt dieses Protokoll an jeder Schicht?“; DLP beantwortet „wie viel Bestrahlung fand über den gesamten Scan statt?“. Ein kurzes Schädel-CT und ein langes Abdomen-Becken-CT können denselben CTDIvol haben, aber der lange Scan erzeugt ein größeres DLP. Daher ist das DLP aussagekräftiger, wenn man die Gesamtdosislast und die diagnostischen Referenzwerte (DRW) überwacht.

Effektive Dosis & k

Die praktisch nützlichste Eigenschaft des DLP ist, dass es näherungsweise proportional zur effektiven Dosis ist.1 Die Steigung dieser Proportionalität ist der k-Faktor, der je nach Körperregion variiert:1

E ≈ k × DLP
Untersuchung k (mSv / mGy·cm)
Kopf 0,0021
Thorax 0,014
Abdomen 0,015
Abdomen-Becken 0,015
Achtung
Die mit einem k-Faktor berechnete effektive Dosis ist eine grobe Schätzung: Sie beruht auf populationsgemittelten Koeffizienten und spiegelt die Größe und Organverteilung eines einzelnen Patienten nicht vollständig wider. Dennoch ist sie ein praktisches Werkzeug, um das relative Risiko verschiedener Scans zu vergleichen. Werte aus AAPM Report 96.2

Quellen

  1. Bushberg JT, Seibert JA, Leidholdt EM, Boone JM. The Essential Physics of Medical Imaging, 3rd ed. Lippincott Williams & Wilkins, 2011. §11 (CT): DLP = CTDIvol × tarama uzunluğu L (Denklem 11-12); DLP'nin efektif dozla yaklaşık orantılı olması, eğimin k-faktörü olması ve incelemeye göre değişmesi — Tablo 11-5 (AAPM Report 96): kafa 0,0021; toraks 0,014; abdomen 0,015 mSv/(mGy·cm) (s.390). Sayfa numaraları bu baskıya aittir.
  2. AAPM Report 96. The Measurement, Reporting, and Management of Radiation Dose in CT, 2008 — DLP, CTDIvol ve k-faktörü kaynağı. aapm.org
  3. İlişkili: CTDI Nedir? · BT'de Doz (CTDI, DLP, SSDE)
Hinweis: Dieser Inhalt dient der Ausbildung; für klinische Entscheidungen oder die Einhaltung von Vorschriften konsultieren Sie eine qualifizierte Medizinphysik-Expertin bzw. einen Experten sowie die geltenden Bestimmungen.

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